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75 Jahre Tischtennis

Die Abteilung Tischtennis des TV Viernheim feierte in der festlich geschmückten Jubiläum in der Jahnhalle.
Im Mittelpunkt standen die Geschichte der Abteilung, das ehrenamtliche Engagement und die erfreuliche Entwicklung im Nachwuchsbereich. Zu den Gästen gehörten 1.Stadtrat Jörg Scheidel sowie Elmar Gräfen vom Badischen Tischtennis Verband Rhein-Neckar.

Die Begrüßung übernahm der stellvertretende Abteilungsleiter Rainer Kullmann, der den wegen eines Ländervergleichskampfs in Kiel verhinderten Abteilungsleiter Jean Louis Baumann vertrat. Gleich zu Beginn erinnerte er an den 2024 verstorbenen Hermann Pfenning, der die Entwicklung der Tischtennisabteilung entscheidend geprägt hatte. Sein besonderer Dank galt außerdem Jugendleiter Walter Haas für dessen Arbeit. Die positive Entwicklung des Nachwuchbereichs zeigt sich auch in den aktuellen Mannschaftszahlen:
In der Saison 2026/2027 nimmt der TV 1893 mit drei Jugend und vier Erwachsenenmannschaften am Spielbetrieb teil.
„Um die Zukunft unserer Abteilung muss uns nicht bange sein“, zeigte sich Rainer Kullmann zuversichtlich.

Für einen humorvollen Höhepunkt sorgte Erster Stadtrat Jörg Scheidel. In seinem Grußwort erinnerte er an den Hollywoodfilm
“ Forrest Gump „, in dem Hauptdarsteller Tom Hanks als außergewöhnlich talentierter Tischtennisspieler zu sehen ist.
„Ich muss sie leider enttäuschen, denn der Ball war nicht echt. Er wurde nachträglich digital eingefügt, weil Hanks diesen Ballwechsel nicht spielen konnte“, erklärte Scheidel. Bei den Viernheimer Tischtennisspielern sehe das anders aus: Hier ist der Ball und das Können echt – und das seit 75 Jahren.
„Kleiner Ball, großer Sport,“ würdigte er die Leistungen der Abteilung.

Besonders erfreut zeigte er sich über das Engagement der jüngeren Vereinsmitglieder. Die Abteilung sei nicht nur jung, sondern liege auch in jungen Händen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte Scheidel der Abteilung eine finanzielle Unterstützung.

Auch Kai Rhein, Erster Vorsitzender des TV 1893 Viernheim blickte auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurück. Als er vor zirka 18 Jahren Erster Vorsitzender wurde, habe er relativ schnell gesehen, dass es in der Tischtennisabteilung an Jugend fehlt. Das war damals mau und rückläufig. Inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert. Rhein erinnerte ebenfalls an die Verdienste des verstorbenen Hermann Pfenning und überreichte anlässlich des Jubiläums eine finanzielle Zuwendung.

Sechs langjährige Spieler standen dann im Mittelpunkt. Elmar Gräfen, Bezirksvorsitzender Rhein-Neckar im Badischen Tischtennisverband  nahm die Ehrung für 25 bis 50 Jahre Spielertätigkeit vor.

Dabei wurde Daniel Jöst für 25 Jahre, Alfred Thomys für 30 Jahre, Jürgen Reinhardt für 35 Jahre, Walter Haas für 40 Jahre, Michael Meder und Reinhard Wohlfeld für 50 Jahre geehrt.

89 Jahre alt, seit 73 Jahren seinem Verein treu und noch immer mit großer Begeisterung im sportlichen Wettkampf, denkt Horst Schulz nicht daran den Tischtennisschläger aus der Hand zu legen. Sein Ziel ist es noch 10 Jahre an der Platte zu stehen. Aktuell betreitet Schulz nicht für den TV 1893, obwohl er seit 73 Jahren Mitglied ist. Rainer Kullmann erklärte mit einem Augenzwinkern, dass Horst Schulz an den TSV/Amicitia ausgeliehen ist.

Einblicke in die Vergangenheit boten mehrere Schautafeln, auf denen die Besucher die Chronik der Tischtennisabteilung nachlesen konnte. Erstellt wurde diese von Walter Haas.

Chefkoch Matthias Schumacher verwöhnte mit warmen und kalten Speisen. Durch die Ergänzung der vielen Salat und Kuchenspenden der Gäste blieben keine Wünsche offen.

                       

Ein besonderes Dankeschön, an Rainer Kullmann, der die 75-Jahrfeier perfekt inszeniert und organisiert hat. Unser „Chefkoch“ Matthias Schuhmacher verwöhnte uns mit warmen und kalten Speisen. Durch die Ergänzung der vielen Salat- und Kuchenspenden der Gäste blieben keine Wünsche offen

Was jedoch nicht erwähnt wurde, war die enorme Hilfsbereitschaft der aktiven Spieler bei der Organisation und dem Aufbau der Halle mit Tischtennistischen dem Mobilar und Verpflegung. Nicht zu vergessen den Anschließenden reibungslosen Abbau und Abwasch auch durch die Eltern und Frauen der jungen und alten Spielern.